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Cake pops

Zugegebenermaßen sind Cake Pops wohl nicht typisch für den Herbst, ich liebe sie aber und mal ehrlich – Kuchen am Stiel passt doch in jede Jahreszeit, oder? Da ich letzte Woche mal wieder einige gemacht habe, wollte ich das Rezept unbedingt mit euch teilen, denn das richtige Rezept zu finden ist gar nicht so einfach! Als ich das letzte Mal welche gebacken habe, gab es ein riesiges Chaos und ständig sind sie auseinander gefallen!
Dieses Rezept hier hingegen hat super funktioniert, und mit ein paar Tricks klappt alles wie am Schnürchen. Außerdem sind sie super zum Beeindrucken, auch wenn es länger dauert sie zu backen 😉

Zutaten

Für den Kuchenteig:                             Für das Frosting:                                      Für die Verzierung:

  • 125 g Butter                                  -40 Gramm Butter                                   -Couvertüre
  • 80g Zucker                                   – 150 Gramm Crème fraîche                   – Zucker-Streusel o. Ä.
  • 1 Pck. Vanillinzucker                  -110 Gramm Puderzucker
  • 2  Eier                                            -Vanille Aroma
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 125 ml Milch

Zubereitung

Butter (mit Rührgerät) in einer Schüssel schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillinzucker und Eier hinzugeben, bis die Masse cremig ist.
Danach das Backpulver mit dem Mehl vermischen und gesiebt über die Masse geben, die Milch noch hinzurühren und
den Teig in eine kleine Backform gießen. Bei 180°C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen, danach am besten komplett abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter und Crème Fraîche mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, Puderzucker und ein wenig von dem Vanille-Aroma hinzugeben und alles gut verrühren.

Wenn dann der Kuchen kalt (bzw. lauwarm) ist, die ganze Rinde vom Kuchen wegschneiden. Das ist wichtig, denn sonst gibt es zu grobe Stücke nachher und die Cake Pops fallen auseinander. Anschließend mit einem Rührgerät oder einfach mit der Hand den Kuchen zerbröseln, solange bis wirklich nur noch ganz feine Krümelchen übrig sind. Jetzt mit dem Frosting verkneten, bis alles ein großer Teig ist, aber man sollte nicht zu viel Frosting nehmen, denn sonst ist der Teig zu flüssig, und auch nicht zu wenig, denn sonst halten die Bällchen nachher nicht. Generell gilt: Je trockener der Kuchen, desto mehr Frosting. Ich habe bei meinen Cake Pops übrigens das ganze verbraucht. Aus dem Teig werden jetzt Kugeln geformt, die etwa die Größe eines Tischtennisballs haben sollten. Anschließend diese über Nacht in den Kühlschrank stellen (es würden auch 30 Minuten im Kühlschrank oder 10 Minuten im Gefrierschrank ausreichen, ich wollte nur auf Nummer sicher gehen).

Im Anschluss die Glasur oder Couvertüre schmelzen und die Stiele bereit legen.
Die Stäbchen ca. 1-2 cm in die flüssige Glasur/Couvertüre tauchen und bis zur hälfte der Kugeln hineinstecken, danach für 10 weitere Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sie fest werden. (passt auf das ihr nicht zu weit hineinstecht, sonst hält der Cakepop nicht ab Stiel).

Die Kugeln nun vorsichtig in die restliche Glasur oder Couvertüre tauchen (übrigens funktioniert das ganze nicht mit Schokolade…. habe es ausprobiert, ist aber schiefgegangen. Ihr solltet außerdem darauf achten, dass die Couvertüre abgekühlt ist und so gut wie nicht mehr warm ist;) ).  Am besten mit einem Löffel den kompletten Cake Pop überziehen und dann die restliche Glasur durch vorsichtiges Drehen der Kugel am Spieß abtropfen lassen. Jetzt könnt ihr sie verzieren und sie entweder in ein Stückchen Styropor stecken oder einfach ein Glas mit Reis füllen und sie dort trocknen lassen.

Fertig sind die Cake Pops. Ich finde sie wunderschön, auch wenn sie verglichen mit anderen Rezepten vielleicht ein bisschen schwieriger sind und mehr Aufwand sind!

 

 

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