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Letztendlich sind wir dem Universum egal – Filmrezension

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Hallöchen!

Letzten Freitag war ich endlich mal wieder im Kino und habe den Film „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ gesehen, der auf dem gleichnamigen Buch von David Levithan basiert. Vorab: Ich habe das Buch noch nicht gelesen, kann daher also auch nicht sagen, inwiefern mir vielleicht das eine oder andere besser gefallen hat bzw. was ich denn besser finde.

Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Hauptdarsteller: Angourie Rice, Justice Smith, Debby Ryan, Maria Bello, Jade Lucas Zumann
Regisseur: Michael Sucsy
Spieldauer: 94 Minuten
Dvd Erscheinung: 01.10.18

 

Rhiannon ist 16 und muss sich mit den alltäglichen Widrigkeiten des Teenager-Lebens herumschlagen: Liebeskummer, Unsicherheit, Gefühlschaos. Doch dann verliebt sich das Mädchen in eine mysteriöse Seele namens „A“, die zufälligerweise im Körper ihres Freundes Justin landet.
„A“ bewohnt jeden Tag einen anderen Körper eines 16-jährigen Jungen oder Mädchens, was es für Rhiannon sehr schwierig macht, sie wiederzufinden. Doch die beiden spüren eine einzigartige Verbindung zueinander und versuchen mit aller Kraft, sich nicht zu verlieren. Je stärker ihre Liebe zueinander wird, desto mehr spüren sie die unmittelbare Herausforderung, die „A“s täglicher Körperwechsel mit sich bringt.
So stellt ihre einzigartige Liebe Rhiannon und „A“ vor eine der schwierigsten Entscheidungen, die sie je in ihrem Leben treffen mussten.

Jeden Tag ein anderer Körper – Jeden Tag ein anderes Leben – Jeden Tag verliebt in dasselbe Mädchen.

 

Als ich mir die Filmbeschreibung durchgelesen habe, war ich sofort begeistert von dem Film! Das Cover ist meiner Meinung nach ein absoluter Traum, sieht auch vieeeeel besser aus als das Cover des deutschen Buches! Rhiannon war mir von Anfang an ziemlich sympathisch und ich konnte mich in ihre Lage versetzen. Ihren Freund mochte ich von Anfang an gar nicht, „A“ hingegen fand ich unglaublich toll. Es dauert eine Weile, bis die beiden miteinander „warm“ werden, aber ab Mitte des Filmes kommen sie sich dann immer näher. Die Liebesgeschichte war wirklich schön (wenn auch ein kleines bisschen kitschig und natürlich unrealistisch) und an manchen Stellen musste man auch ein bisschen schmunzeln. Was ich schade fand war, dass der Film kaum in die Tiefe oder ins Detail gegangen ist. Ich hätte beispielsweise gerne mehr über „A“ und seinen Hintergrund erfahren und das Ende hat mich auch ein wenig geschockt…. Es war zwar etwas realitätsnaher, hat aber nicht so richtig zu der Geschichte gepasst (meiner Meinung nach hätte es einfach anders ausgehen sollen). Natürlich stand die Liebe der beiden im Vordergrund, das war ja auch die wichtigste Botschaft im Film! Trotzdem hätte ich noch gerne ein bisschen mehr Informationen gehabt, da ja während der Geschichte nicht wirklich besonders viel passiert. Relativ am Ende gibt es außerdem eine Stelle, die wirklich unglaublich schön und traurig zugleich ist (welche es ist verrate ich natürlich nicht). Der Film zeigt super, dass es nicht unbedingt immer auf das äußere ankommt, sondern dass der Charakter auch sehr ausschlaggebend ist. da „A“ ja immer in einen anderem Körper aufwacht, kann Rhiannon ihn ja nur nach seinem Verhalten bzw. Charakter kennenlernen und sich in ihn verlieben, da er ja prinzipiell kein Gesicht hat. Dies sieht man auch an ihrem Freund Justin, der zwar gut aussieht aber keine besonders gute Eigenschaften besitzt. Bei „A“ hingegen ist es dann wiederum genau anders herum.

Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall dem Film mal eine Chance zu geben. Wenn ihr überhaupt kein Fan von romantischen und/oder kitschigen Filmen seit, solltet ihr vielleicht lieber nicht den Film schauen, aber er ist wirklich schön gemacht und auf jeden Fall sehr emotional… Es gibt zwar ein zwei kleine Mängelchen, alles in allem ist der Film aber super!

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