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After passion – Filmrezension

Hey! Nachdem ich am Freitag das Buch beendet habe, war ich gestern nun auch endlich in After passion. Ich habe lange überlegt, ob ich eine Rezension zum Film oder zum Buch schreiben sollte und habe mich dann für den Film entschieden. Vorab schonmal, zuerst habe ich versucht Film und Buch voneinander zu trennen und nichts zu vergleichen, so ganz geklappt hat es dann aber doch nicht, haha.

Bildquelle: https://www.kinowelt-sylt.de/after-passion/

Titel: After passion
Hauptdarsteller: Josephine Langford, Hero Fiennes-Tiffin
Regisseur: Jenny Gage
Spieldauer: 105 Minuten
DvD Erscheinung: 30.12.2019

Tessa Young ist ein braves Mädchen, wie es im Buche steht. Klug, wohlerzogen und mit klaren Plänen für die Zukunft. Als sie ans College kommt, lernt sie den Bad Boy Hardin Scott kennen, der sie wie magisch anzieht. Düster, unverschämt, unberechenbar und verdammt sexy – er verkörpert all das, was sie nicht sein will. Hals über Kopf verliebt sie sich und je mehr sie ihm verfällt, desto mehr wird ihr klar: Sie wird selbst nie wieder die sein, die sie einmal sein wollte.

Okay vorab schonmal, das Buch hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich von dem ewigen Hin und Her zwischen Hardin und Tessa wirklich ein wenig genervt war. Das Buch hat richtig süchtig gemacht und man wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Bevor ich ins Kino gegangen bin, habe ich mir vorher schon vorgenommen, beides nicht miteinander zu vergleichen und den Film als eigenständig anzuschauen. Haha, aber leichter gesagt als getan, ich habe nämlich schon in den ersten fünf Minuten automatisch angefangen die Parallelen und Unterschiede zu suchen. Aber jetzt erst mal zum Cast selbst. Meiner Meinung nach waren Hardin und Tessa wirklich passend besetzt, weil zwischen Hero und Josephine einfach die Chemie gestimmt hat. Trotzdem habe ich mir Hardin ganz anders vorgestellt, zumal er ja im Buch auch ganz anders beschrieben wird. Bei der Besetzung von Noah, Landon, Zed und Jace war ich wirklich überrascht was das Aussehen angeht, weil ich mir die Charaktere beim Lesen einfach ganz anders vorgestellt hatte. Ich glaube tatsächlich, hätte ich das Buch nicht gelesen hätte mir der Film wahrscheinlich besser gefallen. Irgendwie fand ich es schon anfangs krass, dass aus einem Roman, den man in das Genre Erotik einordnen kann, eine Teenie-Romanze , freigegeben ab null Jahren, gemacht hat. Als der Film fertig war habe ich mich zuerst gefragt, ob man ihn überhaupt so richtig verstehen kann, wenn man das Buch nicht gelesen hat oder ob das sonst total verwirrend ist. Wenn ich den Film insgesamt beschreiben müsste würde ich sagen, dass er einfach zu sehr nur an der Oberfläche gekratzt hat. Ich hatte beinahe das Gefühl, durch den Film zu rennen, weil alles so schnell ging. Natürlich kann man nicht jedes Detail eines Buches mit über 700 Seiten verfilmen, das ist ja klar. Dinge wie die ständigen Streitereien wurden weggelassen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass man einfach nur möglichst viel super schnell zusammen verarbeiten will. Die Geschichte mit der Hochzeit von Hardins Vater wurde zum Beispiel so schnell bearbeitet, dass man, wenn man das Buch nicht gelesen hat, gar nicht wirklich die Hintergründe verstehen konnte, weil alles so rasch ging. Auch warum Hardin sich erst so dermaßen darüber aufregt, dann aber doch mit Tessa auf die Hochzeit geht wird nicht so deutlich dargestellt, wie es im Buch der Fall ist. Hardin selbst ist im Film lange nicht so ein krasser „Bad boy“ wie im Buch sondern eher „soft“, was mich tatsächlich nicht gestört hat, da ich Hardin im Buch nicht besonders leiden kann. Was mich allerdings ein wenig an Hardin im Film gestört hat waren ein wenig die fehlenden Emotionen, die da lange nicht so ausgeprägt waren wie im Buch. Auch Tessa und vor allem ihre Mutter werden meiner Meinung nach im Film ein bisschen sympathischer dargestellt. Gerade was das Geheimnis von Hardins Clique angeht wurden viele Details rausgelassen, was diese Geschichte meiner Meinung nach nicht ganz abgerundet hat. Aber trotz dieser ganzen Gesichtspunkte kann ich euch den Film empfehlen, nur nicht als „Verfilmung“, sondern als eigener Film, weil all meinen Freundinnen, die im Film waren, das Buch aber nicht gelesen haben, der Film wirklich super gefallen hat.

Ich fand es insgesamt ganz süß umgesetzt, jetzt aber nicht wahnsinnig toll oder unglaublich gut umgesetzt. Sollte ein zweiter Teil rauskommen, werde ich mir den aber auf jeden Fall anschauen.

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