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Hey! Es ist nun schon ein bisschen her, seit ich meine letzte Serienrezension geschrieben habe, aber ich wollte einfach unbedingt meine Gedanken zu Glee mit euch teilen (und damit auch alle anfixen, diese Serie zu schauen, hehe). Ihr könnt übrigens seit neustem alle sechs Staffeln auf Netflix schauen.

Ausstrahlung: 2009-2015
Episodenlänge: ca. 42 Minuten
Genre: Musical, Drama, Comedy
Staffeln: 6

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Spanischlehrer Will Schuester will an der William McKinley High School in Lima, Ohio den Glee Club wieder ins Leben rufen, in welchem er selbst als Schüler Mitglied war. Allerdings stellt sich das als nicht ganz leicht heraus, da Show-chöre lange nicht mehr so beliebt sind wie zu seiner Zeit und ihm die Cheerleader-Trainerin Sue Silvester zusätzlich versucht das Leben zur Hölle zu machen. Schließlich findet Will seine ersten Mitglieder, die verschiedener nicht sein könnten: Rachel Berry, Kurt Hummel, Mercedes Jones, Tina Cohen-Chang und Artie Abrams. Alle haben jedoch eines gemeinsam: Sie sind Außenseiter und würden gerne irgendwo dazugehören. Als der Footballspieler Finn Hudson dazustößt, ändert dies einiges in der Gruppe und die sechs beschließen: Sie wollen die National Championships gewinnen.

Ich glaube es wäre absolut angebracht zu sagen, dass Glee dazu beigetragen hat mich zu dem Menschen zu machen, der ich jetzt bin. Auch wenn das ein bisschen komisch ist – immerhin habe ich mit der Serie erst im Januar angefangen – aber sie hat einfach so einen Einfluss auf mich gehabt. Die Serie hatte einfach alles – ich habe mitgefiebert, geweint, gelacht und natürlich auch ganz oft mitgesungen. Das ist aber lange nicht der einzige Grund, warum diese Serie meine Lieblingsserie ist. Ich habe noch keine Serie geschaut, bei der es so viele life lessons gab und bei der man so viel gelernt hat wie bei Glee. Die Serie behandelt so viele wichtige Themen, von Toleranz gegenüber anderen bis hin zu Akzeptanz von sich selbst. Die Serie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist wahre Freunde zu haben, die immer zu einem stehen und das man niemals aufhören sollte an seine Träume zu glauben. Ich denke alleine schon der Journey Song „Don’t stop believing“, der sowas wie das „Markenzeichen“ der Serie geworden ist, zeigt das perfekt. Wenn ich Glee in drei Punkten beschreiben müsste würde ich sagen 1. super talentierte Sänger (ich sage nur Rachel, Blaine, Mercedes – Ich bin einfach nach sechs Staffeln immer noch geschockt, wenn die Schauspieler super krasse Töne singen….), 2. liebenswerte Charaktere (ich liebe wirklich alle Mitglieder der New Directions) und 3. Serie mit dem besten Character development. In der vorletzten Folge der letzten Staffel gibt es einen Flashback zurück zur Pilot-Folge in Staffel eins und wow, besonders Kurt und Rachel haben sich so stark verändert, das ich total geschockt war. Und ich spreche hier nicht mal vom Äußeren, sondern vor allem vom inneren. Man wächst mit den Charakteren mit und schließt sie alle so ins Herz, dass man sie nicht mehr loslassen will. Will ist ja mal mit Abstand der beste Lehrer überhaupt, den man einfach nur gern haben kann und seine Lebensweisheiten sind echt eindrucksvoll. Meine Lieblingscharaktere sind übrigens Rachel, Kurt, Finn, Blaine und Will. Was mich außerdem noch jedes Mal erstaunt hat ist, dass es so viele Mitglieder gibt, die in der Serie eine Rolle spielen, die aber trotzdem einen voll entwickelten Charakter haben. Normalerweise ist es bei Serien oft so, dass bei zu vielen Figuren diese oftmals nur kurz angeschnitten werden und eher „farblos“ sind. Die Regisseure von Glee haben es aber irgendwie geschafft, alle Mitglieder so miteinzubinden, dass genau das nicht passiert. Okay, jetzt zum Thema Musik. Vielleicht wissen ja einige von euch, dass ich Musicals und Musicalfilme absolut liebe. Dementsprechend wusste ich schon von Anfang an, dass mir die Serie gefallen würde. Im Glee Club wurden die unterschiedlichsten Genres und Interpreten vorgestellt und gesungen, sodass jede Folge ein bisschen anders und somit abwechslungsreich war. Dazu gab es ab und zu ein paar Themenwochen, in welchen nur Lieder eines bestimmten Künstlers gesungen wurden, wie z.B. die Beatles-Woche. Die Lieder sind allgemein, was ja auch ganz logisch ist, da die Serie 2009 angefangen hat, eher älter. Da ich ältere Musik aber eh viel mehr liebe, habe ich mich darüber eher gefreut. In den späteren Staffeln tauchen dann aber natürlich auch neuere Lieder auf. Außerdem hat die Serie auch echt witzige Stellen, vor allem was Sue Silvester angeht. Ich kenne wirklich keinen Charakter, der mit ihrem vergleichbar ist.

Immer wenn ich den Laptop angemacht habe und Glee eingeschaltet habe hat es sich angefühlt, als ob ich ebenfalls Teil des Ganzen wäre und mit den Figuren im Chorraum sitzen würde. Ich liebe Glee einfach über alles und werde sicher noch oft an die McKinley High zurückkehren, um alle sechs Staffeln zu rewatchen.

Also, falls ihr Glee noch nicht geschaut habt – Worauf wartet ihr noch?

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2 comments

  • Tessa

    15. Juli 2019 at 9:35

    Hey,
    jetzt hast du mich wirklich angefixt! 🙂 Ich hatte schon einmal überlegt die Serie zu beginnen und habe auch kurz in die erste Folge rein geschaut. Warum ich dann nicht weiter geguckt habe, weiß ich schon gar nicht mehr. 😅 Jetzt habe ich aber sofort doch Lust bekommen mit der Serie anzufangen, weil du so begeistert davon bist. 🙂

    Alles Liebe
    Tessa

    1. Louisa.reads

      24. Juli 2019 at 16:53

      Oh wow, das freut mich wirklich total!
      Ich hoffe dir gefällt die Serie so gut wie mir!

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