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Hello, oder wie es sich für diesen Post wohl eher anbieten würde – Bonjour!

Heute habe ich mal wieder eine Serienrezension für euch und zwar zu der neuen Serie „Emily in Paris“. Ich habe sie vor ca. einem Monat geschaut und dachte mir, dass ich einfach mal eine kleine Rezension darüber schreibe, weil die Serie ja grundsätzlich sehr unterschiedlich aufgefasst wurde.

Ausstrahlung: ab 2020

Episodenlänge: 30 min

Genre: Dramedy

Staffeln: 1 ( bisher)

Emily ist eine Amerikanerin aus dem Mittleren Westen und arbeitet bei einer Marketingfirma. Sie ergattert ihren Traumjob, als ihre Chefin schwanger wird und ihre Firma ihr die Stelle bei einer Tochterfirma in Paris anbietet. Dort angekommen reagieren die neuen Kollegen von Emily eher skeptisch auf ihren Tatendrang, außerdem erlebt sie einen Kulturschock und muss sich erst in die französische Kultur einfinden. Auch in der Liebe nimmt ihr Leben an Fahrt auf, sowohl ihr attraktiver Nachbar Gabriel als auch ihr Chef Antoine Lambert zeigen Interesse an ihr, gleichzeitig wartet in Chicago aber auch ihr Verlobter Doug auf sie.

Emily war mir von Anfang an gleich sympathisch, weil sie so einen positiven Charakter hat und voller Tatendrang ist. Sie geht etwas blauäugig durch die Welt, was man gleich am Anfang bemerkt und sie liebt zwar Paris, hat aber keinen blassen Schimmer von der französischen Kultur und Sprache und zu Anfang erweckt es auch nicht den Eindruck, als ob sie Lust hat sich damit auseinanderzusetzen. Ihre Arbeitskollegen und vor allem ihre Chefin fand ich anfangs grauenhaft, gegen Ende der Staffel fand ich aber wenigstens ein paar von ihnen ganz ok. Die Serie zeigt die Klischees des französischen Lebens und der Kultur und wenn man sich damit nicht wirklich auskennt, ist man vermutlich genauso geschockt wie auch Emily teilweise. Nach und nach findet sie sich aber dann doch immer besser zurecht. Ihr Liebesleben fand ich sehr kompliziert aufbereitet. Gefühlt jeder ältere Mann im Modebusiness steht auf sie, was ich schon etwas unrealistisch und überspitzt fand. Auch die Geschichte mit Gabriel fand ich einfach manchmal ein bisschen affig – mehr sage ich jetzt auch gar nicht dazu, um niemanden zu spoilern. Das Setting und auch Emilys Kleidung hingegen fand ich wirklich toll inszeniert und insgesamt doch überzeugend. Besonders spannend war die Serie jedoch nicht, wenn ihr danach sucht solltet ihr womöglich doch eine andere Serie schauen!

Alles in allem war die Serie etwas unrealistisch und mit Klischees gefüllt, trotzdem kann ich sie für eine kleine Miniserie zwischendurch empfehlen, weil ich sie doch recht unterhaltsam fand! Ob ich auch die zweite Staffel schauen werde, weiß ich aber noch nicht.

Bildquelle: https://www.kino-teatr.ru/kino/movie/hollywood/142895/poster/103029/

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