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Hello 🙂

heute gibt es mal wieder eine Rezension von mir, dieses mal zu Seaspiracy. Für alle, die davon noch nie etwas gehört haben – Seaspiracy ist eine Dokumentation über den Fischfang und dessen Auswirkungen. Bevor ihr jetzt wegklickt und euch denkt „Wozu interessieren mich Fische?“, lasst euch eins gesagt sein – ich habe noch nie eine so heftige Doku angesehen und dieser Film hat meine Gedanken bezüglich des Fisch-Essens grundlegend verändert.

Erschienen: 2021
Regie: Ali Tabrizi
Produzent: Kip Andersen
Filmlänge: 89 Minuten
Genre: Dokumentation

Um ehrlich zu sein dachte ich früher immer, dass es besser sei Fisch zu essen anstatt Fleisch…keine Ahnung wieso, aber vermutlich weil man schon sehr oft damit konfrontiert wird, wie schlecht es ist Fleisch zu konsumieren. Von Fisch hingegen habe ich während meiner Schulzeit nur sehr sehr wenig Informationen bekommen. Genau aus diesem Grund kann ich aber auch Seaspiracy weiterempfehlen – sehr vielen Menschen ist das riesige Problem, mit welchem wir kämpfen, gar kein Begriff.

Wenn man an das Wort „Fischerei“ denkt, haben bestimmt viele Menschen ein kleines Schiff mit einem alten Seemann im Kopf, so wie in der Iglu Werbung. Die Realität hingegen sieht leider, wie die Dokumentation zeigt, ganz ganz anders aus. Von Delfin-, Hai – & Walfang zu Sklaverei, Plastikverschmutzung, Beifang und Aquakultur, die Dokumentation führt alle essentiellen Probleme auf, die sich um das Thema Fischerei gebildet haben. Besonders erschreckend sind jedoch vor allem die Aufnahmen, die zu sehen sind – besonders der Walfang und der Delfinfang hat mich schockiert, ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass so etwas teilweise schon echt barbarisches heute überhaupt noch betrieben wird! Und das nur um die Tiere entweder in Parks zu bringen oder zu töten, damit sie keine Konkurrenz für die Fischer mehr darstellen.

Wenn man mit solchen Bildern noch nie konfrontiert wurde, wovon ich jetzt einfach mal bei den meisten davon ausgehe, verschlägt es einem erst einmal richtig die Sprache. Genauso schlimm ist aber auch der Beifang, ein grundloses Töten von allen Lebewesen unter Wasser. Außerdem wird erklärt, wie wichtig der Ozean für unser eigenes Überleben ist, da es eine gigantische Menge an CO2 absorbiert wird. Auch die vermeintlichen Umweltorganisationen sind eher ein Schein, man kann sich laut der Dokumentation nicht auf ihre Siegel verlassen & das aus mehreren Gründen. Die riesigen Mengen an Plastikmüll bestehen übrigens überwiegend aus Fischernetzen, was mir auch völlig neu war, denn meistens ist ja eher von Strohhalmen und co. die Rede. Ich möchte jetzt nicht alle Inhalte hier schonmal aufführen, damit ich nicht zu viel verrate, ich kann aber auf jeden Fall sagen, dass mich sehr viele Stellen äußerst schockiert haben.

Noch nie war mein Fazit so einfach – schaut diese Dokumentation! Sie mag nichts für schwache Nerven sein, ist aber super wichtig und lehrreich. Mir hat sie jedenfalls die Augen geöffnet und ich habe für mich beschlossen, wann immer nur irgendwie möglich auf sämtliche Fischprodukte zu verzichten. Gesund sind diese sowieso nicht, bei dem ganzen Quecksilber welches darin enthalten ist & der Hunger auf Fisch ist mir auch nach diesen Bildern vollends vergangen! Es gibt heutzutage genügend Ersatzprodukte, man muss nur genau nach ihnen suchen!

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